Warum ist es wichtig zu wissen, womit ich meinen Welpen und Junghund füttere?
Die richtige Ernährung gehört zu den wichtigsten Faktoren, die die Lebensqualität eines Hundes bestimmen. Nicht umsonst heißt es: „Du bist, was du isst.“ Das gilt auch für Tiere – und ganz besonders für junge Hunde, die sich in einer Phase intensiven Wachstums und Entwicklung befinden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Hund zu füttern – mit Rohfutter (BARF), gekochter Nahrung oder fertigem kommerziellem Futter in Form von Dry food oder Nassfutter. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Fütterung mit Dry food, die zu den häufigsten Wahlmöglichkeiten von Züchtern und Hundebesitzern gehört.
Die richtige Ernährung beginnt bereits beim Züchter und der Mutterhündin
Wenn Sie einen Welpen aus einer Zuchtstätte aufnehmen, informieren Sie sich beim Züchter darüber, womit die Welpen sowie die Mutterhündin gefüttert werden. Hochwertiges Futter, das an die erhöhten Bedürfnisse einer trächtigen Hündin angepasst ist, beeinflusst nämlich die richtige Entwicklung der Welpen im Mutterleib.
Doch auch mit der Geburt ist es noch nicht getan – in den ersten Wochen nehmen die Welpen ausschließlich Muttermilch auf. Besonders wichtig sind dabei die ersten zwei Lebenstage, in denen die säugende Hündin Kolostrum (Erstmilch) produziert. Dieses ist entscheidend für den Aufbau der Immunität und hat zudem einen Einfluss auf die Darmmikroflora der Welpen.

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Ab etwa der dritten Lebenswoche wird mit der Zufütterung begonnen – in der Regel in Form einer breiartigen Nahrung – und die Welpen werden schrittweise von der Muttermilch entwöhnt. Wenn Sie Ihren Hund später mit Dry food füttern möchten, erkundigen Sie sich beim Züchter, ob geplant ist, die Welpen bereits an diese Art der Fütterung zu gewöhnen. Das erleichtert Ihnen den Übergang zur Trockenfütterung im neuen Zuhause.
Zu Beginn wird das Dry food für kleine Welpen mit warmem Wasser oder Brühe angefeuchtet, sodass eine breiartige Konsistenz entsteht. Beim Umzug ins neue Zuhause sollte der Welpe jedoch bereits auch trockenes Futter kennen und annehmen.
Nach der Ankunft im neuen Zuhause empfehlen wir, den Welpen für 1–2 Wochen mit derselben Nahrung zu füttern. Es ist daher üblich, dass der Züchter Ihnen etwas von dem gewohnten Futter mitgibt. Auch bei der Adoption eines Welpen aus dem Tierheim sollten Sie sich informieren, mit welchem Futter er bisher gefüttert wurde, und für die ersten Tage dasselbe Futter bereitstellen.
Die ersten Tage im neuen Zuhause sind für den Welpen psychisch anspruchsvoll. Schon die Umstellung auf eine neue Umgebung und neue Menschen kann zu Durchfall oder Appetitlosigkeit führen. Würden Sie in dieser Phase zusätzlich das Futter stark verändern, wäre es schwierig zu erkennen, ob diese Reaktionen durch das neue Futter oder durch Stress und die Belastung der Eingewöhnung verursacht wurden.
Welche Ernährungsanforderungen haben Welpen?
Welpen und junge Hunde haben im Vergleich zu erwachsenen Tieren einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen und Energie. Das ist nicht verwunderlich, da sie im ersten Lebensjahr ihr Geburtsgewicht um ein Vielfaches steigern.
Die intensivste Wachstumsphase findet dabei zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat statt. Auch nach dem sechsten Monat wachsen sie weiter – die Gewichtszunahme ist jedoch nicht mehr so ausgeprägt.

Welpen benötigen für ihr schnelles Wachstum und ihre Entwicklung eine erhöhte Energiezufuhr sowie einen ausgewogenen Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen. Achten Sie jedoch darauf, sie nicht zu überfüttern und ihnen keinen unbegrenzten Zugang zum Futter zu gewähren! Eine übermäßige Energieaufnahme führt zu einem zu schnellen Wachstum, was eine fehlerhafte Skelettentwicklung und orthopädische Probleme verursachen kann (insbesondere bei Welpen großer Rassen).
Grundsätzlich gilt: Halten Sie heranwachsende Hunde schlank und in guter Kondition. Die runden Bäuchlein von sehr jungen Welpen verschwinden schnell, die Hunde wachsen buchstäblich vor unseren Augen – und für ihre gesunde Entwicklung ist eine schlanke Körperform eindeutig vorteilhafter. Keine Sorge, das bedeutet nicht, dass sie ihre endgültige Größe oder ihr Gewicht nicht erreichen.
Neben dem erhöhten Energiebedarf ist auch ein ausgewogener Gehalt an Vitaminen (für das Wachstum ist insbesondere Vitamin D entscheidend) und Mineralstoffen (vor allem das optimale Verhältnis von Kalzium und Phosphor) ein wichtiger Faktor der Ernährung. Hersteller hochwertiger Dry food berücksichtigen dies und entwickeln für Welpen und Junghunde Rezepturen mit entsprechend abgestimmten Gehalten dieser Nährstoffe.
Aus diesem Grund empfehlen wir keine zusätzliche Kalziumzufuhr, auch nicht während des Zahnwechsels. Wenn Sie Ihren Hund mit hochwertigem Dry food füttern, das speziell auf die Bedürfnisse von Welpen und Junghunden abgestimmt ist (in der Regel mit den Bezeichnungen „Puppy“ und „Junior“), erhält er alle notwendigen Nährstoffe in seiner täglichen Futterration.
Woran erkennt man hochwertiges Futter für Junghunde?
Bei der Auswahl von hochwertigem Dry food für junge Hunde können Sie sich an mehreren Kriterien orientieren:
- Achten Sie auf die Zusammensetzung und suchen Sie nach einem hohen Anteil an Fleisch – frisches oder getrocknetes Fleisch (auch als Fleischmehl oder Protein bezeichnet) sollte an erster Stelle stehen. Die einzelnen Zutaten sind nämlich in absteigender Reihenfolge aufgeführt.
Achten Sie zudem auf klar deklarierte Fleischarten – anstelle von unspezifischen tierischen Proteinen bevorzugen Sie Futtermittel, die eine konkrete Quelle angeben, z. B. Huhn, Lachs oder Lammprotein.
- Vermeiden Sie minderwertige Kohlenhydratquellen – insbesondere Soja und Weizen, die auch zu den häufigsten Allergenen zählen. In Premiumqualität finden Sie häufig Mais (aufgrund seines günstigen glykämischen Index, der zur Stabilisierung des Blutzuckerspiegels beiträgt), in Superpremium-Qualität stehen meist Rezepturen mit Reis oder getreidefreie Varianten (z. B. mit Kartoffeln oder Hülsenfrüchten) zur Auswahl.
- Orientieren Sie sich auch an den analytischen Bestandteilen – achten Sie dabei vor allem auf zwei Werte: den Proteingehalt und den Fettgehalt. Fachliteratur nennt eine relativ breite Spanne für den empfohlenen Proteingehalt – üblicherweise zwischen 22 und 35 %. Muttermilch enthält etwa 33–35 % Protein in der Trockenmasse, sodass dieser Wert nicht überschritten werden muss.
Allgemein empfehlen wir einen höheren Proteingehalt (30–35 %) für kleine Hunderassen, während bei großen Rassen auch ein geringerer Anteil von etwa 28 % Protein ausreichend sein kann.

Auch der Fettgehalt im Dry food sollte bei Junghunden beachtet werden. Fette liefern nicht nur eine schnell verfügbare Energiequelle, sondern sind auch eine wichtige Quelle für Fettsäuren, die eine bedeutende Rolle für die Haut- und Fellgesundheit spielen. Sie sind unverzichtbar für die Hormonbildung, die Regeneration von Muskeln und Nerven sowie für die Verwertung wichtiger fettlöslicher Vitamine. In Dry food für aktive Junghunde und Welpen liegt der Fettgehalt in der Regel zwischen 15 und 20 %. Und wie sieht es mit dem oft diskutierten Gehalt an Kalzium und Phosphor aus? Entscheidend ist nicht nur die Menge, sondern auch das richtige Verhältnis. Dabei sollte Kalzium stets überwiegen – als ideal gilt ein Verhältnis von 1,2–1,4 : 1 zugunsten von Kalzium.
Sollte man sich auch nach der Größe der Rasse richten?

Fragen Sie sich, ob es notwendig ist, Futter mit der Kennzeichnung small / medium / large breed zu wählen? Oder handelt es sich nur um einen Marketingtrick?
Zwischen kleinen und großen Hunderassen gibt es mehrere Unterschiede. Vor allem werden kleine Hunde schneller erwachsen als große Rassen. Während bei Yorkshire Terriern oder Jack Russell Terriern das Wachstum bereits etwa im neunten Monat abgeschlossen ist, sprechen wir bei mittelgroßen und großen Rassen von einem Alter zwischen 15 und 18 Monaten (gigantische Rassen wie Deutsche Doggen oder Bernhardiner erreichen ihre körperliche Reife sogar erst mit etwa zwei Jahren). Große Rassen sollten daher länger mit Junior-Rezepturen gefüttert werden, um eine optimale Versorgung mit Mineralstoffen und Energie sicherzustellen.
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Welpen großer Rassen haben im Vergleich zu kleinen Hunden zudem häufiger Probleme mit dem Bewegungsapparat. Dies hängt mit ihrer Größe und der Intensität ihres Wachstums zusammen. Ursachen für solche Probleme sind neben genetischen Faktoren auch ein unausgewogenes Verhältnis von Kalzium und Phosphor, Überfütterung während der Wachstumsphase sowie ungeeignete körperliche Belastung.
Eine ausgewogene Ernährung ist daher ein entscheidender Faktor für das richtige Wachstum Ihres Welpen. Junior-Rezepturen für große Rassen (large breeds) berücksichtigen, dass junge große Hunde einen erhöhten, aber nicht übermäßigen Energiebedarf haben. Ziel ist es, ein zu schnelles Wachstum zu vermeiden, damit sich die Knochen an die zunehmende Körpermasse anpassen können. Diese Futtermittel enthalten in der Regel auch einen höheren Anteil an Chondroprotektiva, die zur optimalen Versorgung der Gelenke beitragen.
[#product-785] Dry food, das nach der Größe der Rassen unterteilt ist, unterscheidet sich auch in der Größe der einzelnen Stücke. Auf den ersten Blick mag dies unbedeutend erscheinen, doch auch die Größe spielt eine wichtige Rolle.
Kleine Rassen können größere Kroketten ablehnen. Kleinere Stücke lassen sich leichter aufnehmen und können die Akzeptanz des Futters erhöhen.
Bei großen Hunden hingegen helfen größere Kroketten, ein zu hastiges Fressen zu verhindern, bei dem auch viel Luft geschluckt wird. Dies kann nicht nur zu Verschlucken oder Erbrechen führen, sondern auch zu einer Magendrehung – einem lebensbedrohlichen Zustand.
Wie oft sollte man füttern?
In den vorherigen Abschnitten haben wir darauf hingewiesen, dass Überfütterung bei jungen Hunden zu Problemen des Bewegungsapparates führen kann. Ihr Hund sollte daher keinesfalls den ganzen Tag über unbegrenzten Zugang zum Futter haben.
Wie oft sollten junge Hunde also gefüttert werden?
Am besten orientiert man sich an mehreren Phasen entsprechend der Wachstumsintensität.
Wenn möglich, sollten kleine Welpen bis zu einem Alter von 12 Wochen viermal täglich gefüttert werden, da ihr Magen noch sehr klein ist.
Welpen in der Phase des intensiven Wachstums – also zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat – profitieren von drei Mahlzeiten pro Tag. Ab einem Alter von etwa sechs Monaten kann auf zwei Mahlzeiten täglich umgestellt werden. Wenn es jedoch problemlos möglich ist, weiterhin drei Portionen zu füttern, kann dies beibehalten werden. Wichtig ist dabei, dass der Hund nach dem Fressen ausreichend Ruhe bekommt.
[#product-288] Denken Sie auch daran, dass verschiedene Leckerlis und Snacks in die tägliche Futtermenge eingerechnet werden müssen – insbesondere, wenn sie häufig beim Training als Belohnung eingesetzt werden.
Sie können diese auch durch das normale Futter ersetzen – vorausgesetzt, Ihr Hund ist bereit, dafür zu arbeiten. Ein Teil der Tagesration kann zudem in interaktiven Spielzeugen oder Schnüffelteppichen verwendet werden.
So wird der Hund beschäftigt, geistig gefordert und – besonders bei Suchspielen – auch beruhigt. Eine ideale Lösung für einen energiegeladenen Junghund an langen Winterabenden! Guten Appetit!