VD Hypoallergenic Skin & Coat Support für Hunde
18. Oktober, 2025
Hautprobleme bei Hunden gehören zu den häufigsten Gründen für einen
Tierarztbesuch. Auch Futtermittelallergien können diese Probleme verursachen.
Werfen wir einen genaueren Blick auf die Diät, die Calibra im Rahmen ihrer
veterinärmedizinischen Diäten anbietet.
Mein Hund wurde auf eine Eliminationsdiät gesetzt…
Ähnlich wie beim Menschen können auch Tiere unter AFR (adverse food reactions) bzw. Futtermittelunverträglichkeiten oder -allergien leiden. Eine Allergie gegen bestimmte Bestandteile (Antigene) des Futters kann die Ursache für nicht saisonalen Pruritus (Juckreiz) sein – insbesondere im Bereich der Augen, Ohren, Pfoten und Gliedmaßen.
Sekundäre bakterielle oder Hefepilzinfektionen führen häufig beispielsweise zu wiederkehrenden Pyodermien (eitrigen Hautentzündungen) oder anderen Hautproblemen. Bei einigen Patienten treten zudem auch gastrointestinale Symptome auf.

Warum sollte eine Eliminationsdiät eingesetzt werden?
Die Eliminationsdiät gilt als Goldstandard zur Diagnose von Futtermittelunverträglichkeiten. Immunologische Tests (basierend auf Blutanalysen) weisen eine hohe Rate falsch positiver Ergebnisse auf und stehen nur in geringem Zusammenhang mit den tatsächlichen klinischen Symptomen.
Falsch positive Ergebnisse bedeuten, dass ein vermeintlich problematisches Allergen identifiziert wurde, auf das das Tier in Wirklichkeit nicht allergisch reagiert und das nicht mit klinischen Anzeichen in Verbindung steht.
Was ist eine Eliminationsdiät?
Das Prinzip besteht in der Verabreichung einer speziellen Diät über einen festgelegten Zeitraum unter strikt kontrolliertem Management des Patienten durch den Tierhalter.
Welche Diät ist geeignet?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben.
Die erste Option ist eine hausgemachte Ration, deren Zusammensetzung vom Tierarzt genau festgelegt wird. In der Regel wird dabei eine einzige Proteinquelle (Fleisch) und eine einzige Kohlenhydratquelle (z. B. Reis) ausgewählt.
Der Vorteil liegt in der vollständigen Kontrolle über die Zusammensetzung der Diät, während zu den Nachteilen mögliche Nährstoffungleichgewichte sowie der zeitliche Aufwand für die regelmäßige Zubereitung frischer Nahrung gehören.
Nur ein kleiner Teil der Tierhalter ist in der Lage, die Vorgaben eines Ernährungsspezialisten konsequent einzuhalten und eine ausgewogene Ration unter Verwendung einer speziellen Vormischung zuzubereiten.
Eine unausgewogene Diät ist ausschließlich für ausgewachsene Tiere geeignet und sollte nur für die notwendige Dauer gefüttert werden.
Die zweite Option ist ein kommerzielles Alleinfuttermittel, das in zwei Varianten erhältlich ist:
1. Eine vollständig hydrolysierte Diät – Hydrolyse ist ein Verfahren zur Verarbeitung von Rohstoffen, bei dem Proteine in kleinere Ketten mit geringerem Molekulargewicht aufgespalten werden. Diese sind nicht in der Lage, eine allergische Reaktion auszulösen.
2. Eine „Novel Protein“-Diät – Diese basiert auf einer speziellen Proteinquelle, mit der das Tier zuvor nicht in Kontakt gekommen ist und gegen die daher keine Allergie entwickelt wurde.
Beide Varianten werden in der Regel nach dem Prinzip formuliert, die Anzahl der Bestandteile auf eine Proteinquelle und eine Kohlenhydratquelle zu reduzieren.
Welche Lösungen bietet Calibra an?
Im Bereich Dry food bietet Calibra die veterinärmedizinische Diät Dog Hypoallergenic Skin & Coat Support an.
Diese Diät basiert auf Lachs, hydrolysiertem Lachs und Kartoffelstärke. Die Rezeptur ist zudem mit funktionellen Zusatzstoffen angereichert (Lachsöl reich an Omega-3-Fettsäuren, Zink, Biotin, Antioxidantien), die Haut und Fell unterstützen.
Fachstudien zeigen, dass Lachs eine sehr geringe Allergenität aufweist (laut verschiedenen Quellen reagieren nur etwa 2 % der Hunde mit AFR allergisch darauf) und sich daher gut für den Einsatz in einer Eliminationsdiät eignet.
Ihre Stärke liegt in der Möglichkeit der langfristigen Anwendung bei Tieren, die allergisch auf Rind, Huhn, Lamm, Mais, Weizen usw. reagieren. Für komplexere Fälle und Eliminationsdiäten bietet Calibra außerdem
two canned veterinary diets:

Ist es wichtig, die Diät strikt einzuhalten?
Im Allgemeinen ist die häufigste Ursache für das Scheitern einer Diät das „Versagen des Besitzers“ – also das Nichteinhalten der vom Tierarzt festgelegten strengen Vorgaben.
Der wichtigste Punkt ist die ausschließliche Verwendung der festgelegten Diät – das bedeutet absolut keine Leckerlis, Ergänzungsfuttermittel oder Medikamente, die nicht vom Tierarzt genehmigt wurden. Die Zusammenarbeit der gesamten Familie ist dabei entscheidend (einschließlich Kindern und anderer Haushaltsmitglieder), die in unbedachten Momenten den „traurigen Blicken“ des Hundes nachgeben und ihm „bessere“ Leckerlis, Kekse oder Knochen anbieten. Leider wird dadurch der gesamte, oft langwierige und kostenintensive diagnostische und therapeutische Prozess erheblich gestört
Der Hund muss unter ständiger Aufsicht stehen (auch im Garten oder beim Spazierengehen), um sicherzustellen, dass er außerhalb des Hauses nichts aufnimmt (potenzielle Allergene). Für Hunde, die dazu neigen, alles Mögliche aufzunehmen, kann ein Maulkorb eine sinnvolle Lösung sein.
Anwendungsdauer und weiteres Vorgehen
Über die Dauer der Anwendung entscheidet Ihr Tierarzt auf Grundlage einer umfassenden Untersuchung des Patienten. Im Allgemeinen wird empfohlen, den Hund über einen Zeitraum von 8 Wochen auf der Eliminationsdiät zu halten.

Wenn die Symptome verschwinden, wird der Tierarzt in der Regel eine sogenannte Provokation (Challenge) durchführen. Das bedeutet, dass das Tier von der Eliminationsdiät abgesetzt und wieder auf die ursprüngliche Fütterung umgestellt wird.
Treten die Symptome erneut auf (in der Regel innerhalb von etwa zehn Tagen), gilt der Patient als futtermittelallergisch und muss wieder auf die Eliminationsdiät gesetzt oder es müssen andere langfristige Ernährungsalternativen gefunden werden.
Muss die Eliminationsdiät langfristig oder sogar dauerhaft eingesetzt werden?
Glücklicherweise kann in den meisten Fällen eine geeignete alternative Diät gefunden werden. Ihr Tierarzt analysiert die Ernährung, die die klinischen Symptome ausgelöst hat, und empfiehlt anschließend eine andere, gezielter definierte Diät, um die wahrscheinlichen Allergene zu vermeiden.
Die genaue Bestimmung der konkreten Allergene ist durch wiederholte Provokationstests möglich, diese sind jedoch zeitaufwendig und organisatorisch anspruchsvoll.
Beispiele für geeignete alternative Futtermittel können Diäten auf Basis von Lachs und Kartoffel oder Lamm und Reis sein.